Infostand Mikroplastik

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Vom Erfolg des Infostandes zu Mikroplastik im vorangegangen November beflügelt, hatten wir kurz darauf uns entschlossen weiterhin Unterschriften für ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika zu sammeln, denn trotz teilweiser leichter Umstellung der Zutaten in den Produkten weicht die konventionelle Kosmetikindustrie einem kompletten Verzicht auf Kunststoffe in ihren Produkten weiterhin aus. „Umweltministerin Barbara Hendricks muss deshalb feste und flüssige Kunststoffe in Produkten verbieten. Eine Greenpeace-Petition zum Unterzeichnen lag am Infostand aus.

Plastik aus Kosmetikprodukten gelangt über die Abwässer in die Umwelt und gefährdet unsere Meere. Darüber und wie Verbraucher Produkte mit festen und flüssigen Kunststoffen inklusive Silikonen künftig vermeiden können, informierten wir heute in der Fußgängerzone. Wir zeigten typische Produkte, die Kunststoffe enthalten, sowie Reagenzgläser mit Plastikpartikeln, die sie aus Kosmetik- und Körperpflegeartikeln gefiltert haben. Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen. Kleinste Meereslebewesen können Mikroplastik mit Nahrung verwechseln oder unbewusst aufnehmen, so ist Mikroplastik längst in der Nahrungskette angekommen. Naturkosmetik kommt ohne Mikroplastik, daran sollten sich alle Hersteller ein Beispiel nehmen.

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