Welle machen gegen Mikroplastik

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Regen, Sonne, Regenbogen – Ein buntes Wechselspiel - nicht nur meteorologisch, erwartetet uns heute an unserem Infostand zum Thema Mikroplastik am Leffers Eck.

Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, Einheimische oder Fremde, viele Menschen blieben immer wieder vor dem illustrierten Regal stehen und staunten über die Vielzahl von Kosmetikprodukten mit zugesetztem Mikroplastik.

Einem kompletten Verzicht auf Kunststoffe in ihren Produkten weicht die konventionelle Kosmetikindustrie jedoch aus. „Umweltministerin Barbara Hendricks muss deshalb feste und flüssige Kunststoffe in Produkten verbieten. Eine Greenpeace-Petition zum Unterzeichnen lag am Infostand aus.

Plastik aus Kosmetikprodukten gelangt über die Abwässer in die Umwelt und gefährdet unsere Meere. Darüber und wie Verbraucher Produkte mit festen und flüssigen Kunststoffen inklusive Silikonen künftig vermeiden können, informierten wir heute in der Fußgängerzone. Wir zeigten typische Produkte, die Kunststoffe enthalten, sowie Reagenzgläser mit Plastikpartikeln, die sie aus Kosmetik- und Körperpflegeartikeln gefiltert haben. Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen. Kleinste Meereslebewesen können Mikroplastik mit Nahrung verwechseln oder unbewusst aufnehmen, so ist Mikroplastik längst in der Nahrungskette angekommen. Naturkosmetik kommt ohne Mikroplastik, daran sollten sich alle Hersteller ein Beispiel nehmen.

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