Der Abgrund der mal Heimat war.

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Die Greenpeace-Fotoausstellung macht heute am 11.10.2020 einen Tag Halt in unserer Stadt!
Eine (Zeit)reise durch die bedrohten und bereits abgebaggerten Dörfer am Rande des rheinischen Braunkohletagebaus. Mit Fotografien von Jordis Antonia Schlösser.

Die berührenden Fotografien zeigen Leben und Protest am Randes des rheinischen Braunkohleabbaus.
Die Fotografin Jordis Antonia Schlösser kennt das rheinische Braunkohlerevier seit ihrer Kindheit. Immer wieder kehrte sie zurück an die Gruben, Kraftwerke und Dörfer in der Region. In einer Gegenüberstellung von Bildern aus den Jahren 2002 und 2019 lenkt sie den Blick auf die Menschen, die durch die Ausdehnung des Tagebaus ihre Heimat verlieren, und auf den zunehmenden Widerstand gegen den Energiekonzern RWE.

Auch wenn Oldenburg nicht vom Kohleabbau betroffen ist, ist es dennoch interessant für Menschen in unserer Stadt. Was im Rheinland passiert, geht uns alle an:
Noch immer werden hierzulande Familien für Braunkohle umgesiedelt.
Politisch hochaktuell und brisant: Eine Erhöhung des EU-Klimaziels unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft. Gleichzeitig beherbergt Deutschland im Rheinland die größte CO2-Quelle Europas, so können die Pariser Klimaziele nicht eingehalten werden.

In Kooperation mit Greenpeace macht die Wanderausstellung “Der Abgrund, der mal Heimat war” in über 21 deutschen Städten Halt (Tourplan: https://bit.ly/2FqSzR2). Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich und findet unter Berücksichtigung der üblichen Corona-Schutzmaßnahmenstatt (Abstand und Mund-Nasen-Schutz). Die Pressemitteilung zur Wanderausstellung finden Sie online unter https://bit.ly/3mANjeG.

#AlleDörferBleiben

Weiterführende Links

Tourplan der Wanderausstellung
Pressemitteilung zur Wanderausstellung

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