Wo bleibt die Verkehrswende ?

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Deutschlands Verkehrspolitik steck in einer Sackgasse. Immer mehr Menschen drängen in die Städte und ihre Autos bringen sie gleich mit. Die Kombination von hohen steuerlichen Subventionen für den Autoverkehr einerseits und den immer akuter werdenden Platzmangel anderseits münden in einen immer aggressiveren werdenden Umgangston im Straßenverkehr. Belastungen wie Luftverschmutzung, Lärm und Treibhausgasemissionen werden durch bestätigte Abgasmaniupulationen und den Trend zu immer größeren und schwereren Autos zusätzlich verschärft.

Wir haben uns mal umgeschaut was unsere „Fahrradfreundliche Kommune“  hier macht. Denn auch in Niedersachsen ist die Verkehrswende nicht in Sicht. Zwar gibt es an vielen Punkten Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger, aber das Auto als Transportmittel dominiert unangefochten. So hat der Anteil der Autofahrer unter den Pendlern in Niedersachsen erneut zugenommen. Aber auch die Kleinsten werden in unserem Bundesland immer öfter mit dem Auto durch die Stadt gegurkt.

In der Oldenburger Verkehrsplanung wird derzeit viel über die Verbindungstraße als Erschließungsstraße für den Stadtteil Fliegerhorst diskutiert. Oft wird hier von Teilen der Politik von der „Entlastungsstraße“ gesprochen. Doch warum soll hier eine „Entlastungsstraße“ durch ein Naturschutzgebiet notwendig sein? Sollte man nicht eher die Verkehrsdichte langfristig reduzieren, anstatt die Infrastruktur für die Autofahrer stetig zu verbessern? Wir haben die Planungen der Stadt kritisch hinterfragt und hierzu ein Factsheet erstellt.

 

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